Heute wollen wir ein Zeichen setzen
81 Jahre ist die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vergangen und doch sollte dieser Tag nicht vergessen werden. Auch in diesem Jahr gestalteten unsere 10. Klassen daher eine Gedenkveranstaltung. Selma, Deborah und Emelie, drei engagierte Schülerinnen der Klasse 10-1, erklärten sich bereit, Redebeiträge zur Gedenkveranstaltung zu halten. Es waren beeindruckende Worte, die ihre Sicht auf den Tag, die Vergangenheit, aber auch die Gegenwart und Zukunft deutlich machten. Hier können Sie diese drei Reden nachlesen.
Ebenso anwesend war Bürgermeister Willem Riecke. Auch er machte in seinem Grußwort deutlich, wie wichtig das Erinnern an die Zeit von 1933 bis 1945 ist. Er hob hervor, dass wir alle die Verantwortung tragen, dass wir nicht gleichgültig werden und dass solche Taten nie wieder geschehen dürfen. »Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Führe uns nicht in Versuchung.« (Lukas 11,4) Diese Worte bilden den Text auf dem Herrnhuter Gedenkstein. Sie stammen aus dem „Vaterunser“, welches abschließend gemeinsam gebetet wurde.
Im zweiten Teil der Veranstaltung gingen alle Beteiligte und Gäste in den Kirchensaal. Hier wurde der jüdischen Lyrikerin Selma Meerbaum-Eisinger gedacht. Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich vorab im Unterricht mit ihrer Biografie und ihrem Werk. Und so entstanden Kunstwerke zu ihrem Gedicht „Farben“. Es wurden verschiedene Gedichte vertont und aus Meerbaum-Eisingers Biografie gelesen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen engagierten Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und der Vielzahl an interessierten Gästen.
(Fotos: Christian Flöter)








